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(wwf) Die Mitgliederversammlung des WWF Aargau vom 26. Mai stand im Zeichen eines geordneten Führungswechsels: Jonas Fricker, bisheriger Co-Präsident und ehemaliger Grossrat (bis März 2026), trat nach fünf Jahren engagierter Tätigkeit aus dem Präsidium zurück. Der Vorstand und die Mitglieder dankten ihm herzlich für seinen unermüdlichen Einsatz für Natur und Umwelt im Kanton Aargau.
(aew) Der AEW Energiebatzen geht in die nächste Runde: Ab dem 1. Juni 2026 können Aargauer Vereine, Organisationen und Institutionen ihre Projekte für den AEW Energiebatzen einreichen. Bereits zum elften Mal unterstützt die AEW Energie AG kreative und gemeinnützige Ideen aus dem Kanton Aargau mit insgesamt 15 000 Franken.
(pd) Alle zwei Jahre zeichnet der Kanton Aargau mit dem Aargauer Naturpreis Projekte aus, die sich in besonderer Weise für die Biodiversität und eine naturnahe Entwicklung der Landschaft einsetzen. Der Preis will gute Beispiele sichtbar machen und weitere Akteurinnen und Akteure inspirieren und motivieren. Die Ausschreibung für den Aargauer Naturpreis 2027 zum Thema «Innenverdichtung und Biodiversität» ist gestartet, Eingaben sind noch bis Ende Juni 2026 möglich.
AG:Markanter Anstieg des Reingewinns im Steuerjahr 2023 – Steuerstatistik 2023, Juristische Personen
(pd) Im Kanton Aargau stieg der steuerbare Reingewinn der juristischen Personen (ohne Vereine und Stiftungen) im Steuerjahr 2023 auf 6,4 Milliarden Franken.
Dies entspricht einem Anstieg von 28,8 Prozent. Insbesondere die Energieversorgungsbranche trug zu diesem Gewinnanstieg bei. Im selben Zeitraum nahm das Eigenkapital der Aargauer Unternehmen um 7,8 Prozent zu. Insgesamt waren 31'402 juristische Personen steuerpflichtig, 3,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Einnahmen aus der einfachen Kantonssteuer erreichten mit 420,8 Millionen Franken einen neuen Höchststand. Aufgrund der mit der Steuergesetzreform 2022 eingeführten Tarifsenkung war der prozentuale Zuwachs mit 15,1 Prozent jedoch weniger hoch als beim Reingewinn.
Auswertungen von Statistik Aargau zeigen für das Jahr 2023 eine Zunahme der im Kanton Aargau steuerpflichtigen juristischen Personen (ohne Vereine und Stiftungen) um 3,6 Prozent auf 31'402. Je rund die Hälfte waren Aktiengesellschaften und GmbHs. Der Anteil der Genossenschaften lag bei 1,5 Prozent oder 486 Steuerpflichtigen (−7 Pflichtige), womit sich bei dieser Unternehmensform der
leicht rückläufige Trend der letzten Jahre fortsetzte.
Entwicklung der einfachen Kantonssteuer
Im Steuerjahr 2023 belief sich die einfache Kantonssteuer der juristischen Personen (ohne Vereine und Stiftungen) im Kanton Aargau auf 420,8 Millionen Franken. Auf die ständige Wohnbevölkerung des Kantons umgerechnet entspricht dies 579 Franken pro Person. Obwohl der Gewinnsteuersatz für den Teil des Reingewinns über 250'000 Franken von 7,5 Prozent auf 6,5 Prozent gesenkt wurde,
nahm die einfache Kantonssteuer gegenüber 2022 um 15,1 Prozent zu. Im Vergleich zum Steuerjahr 2021 war die einfache Kantonssteuer sogar um knapp 25 Prozent höher. Die Gewinnsteuer machte 95,6 Prozent der einfachen Kantonssteuer aus, die Kapitalsteuer 4,4 Prozent (davon knapp ein Drittel Mindeststeuer).
Der Anstieg der einfachen Kantonssteuer ging mit höheren steuerbaren Reingewinnen einher: Diese nahmen im Jahresvergleich um 28,8 Prozent zu und erreichten 2023 mit 6,4 Milliarden Franken den höchsten Wert seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2001. Das steuerbare Eigenkapital legte um 7,8 Prozent zu und belief sich Ende 2023 auf knapp 50 Milliarden Franken.
Die 4675 im Aargau steuerpflichtigen Vereine und Stiftungen entrichteten 3,2 Millionen Franken ein-fache Kantonssteuer (−17,6 Prozent gegenüber 2022). Über alle juristischen Personen (inklusive Vereine und Stiftungen) belief sich die einfache Kantonssteuer damit auf 424,0 Millionen Franken.
Regionale Aspekte
In allen Aargauer Bezirken nahm die Anzahl der steuerpflichtigen juristischen Personen (ohne Ver-eine und Stiftungen) zu. Der Anstieg reichte von 2,9 Prozent in den Bezirken Aarau und Brugg bis 4,6 Prozent im Bezirk Laufenburg. Ein Viertel der juristischen Personen war 2023 im Bezirk Baden steuerpflichtig. Dort wurden 32,7 Prozent des gesamten Reingewinns und 35,2 Prozent des gesamten Eigenkapitals versteuert. Im Bezirk Zurzach stieg der Reingewinn gegenüber dem Vorjahr um 764,6 Millionen Franken (+445,3 Prozent). Auch die Bezirke Baden (+42,9 Prozent), Lenzburg (+30,1 Prozent), Laufenburg (+22,3 Prozent) und Muri (+17,5 Prozent) verzeichneten markante Zuwächse. Ein deutlicher Rückgang des Reingewinns zeigte sich einzig im Bezirk Kulm (−107 Millionen Franken respektive −42,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr).
Umgerechnet auf die ständige Wohnbevölkerung war die einfache Kantonssteuer im Bezirk Zurzach mit 1626 Franken pro Person mit Abstand am höchsten. Den niedrigsten Wert wies der Bezirk Kulm mit 213 Franken pro Person auf.
Verteilung nach Branche
Der Anteil des sekundären Sektors (Industrie und Produktion) am gesamten Reingewinn stieg von 38,5 Prozent im Jahr 2022 auf 54,8 Prozent im Jahr 2023. Getragen wurde diese Entwicklung von der Branche Energieversorgung, deren insgesamt erwirtschafteter Reingewinn sich gegenüber dem Vorjahr um 244,0 Prozent auf 1,9 Milliarden Franken steigerte. Das verarbeitende Gewerbe erhöhte den Reingewinn im Jahresvergleich um 16,0 Prozent und trug mit 1,2 Milliarden Franken am zweit-meisten zum Gesamtreingewinn bei. Der tertiäre Sektor (Dienstleistungen) erwirtschaftete 44,9 Prozent des Reingewinns. Innerhalb des Dienstleistungssektors leistete der Handel mit 1,1 Milliarden Franken den grössten Beitrag.
Beim steuerbaren Eigenkapital entfiel knapp ein Viertel (12,3 Milliarden Franken) auf die Branche Finanz- und Versicherungsdienstleistungen. Weitere grosse Anteile am Gesamteigenkapital im Kanton Aargau hielten das verarbeitende Gewerbe (14,0 Prozent), die Energieversorgung (13,6 Prozent), das Grundstück- und Wohnungswesen (13,4 Prozent) sowie der Handel (11,1 Prozent).
Steuern auf Kantons- und Gemeindeebene
Die einfache Kantonssteuer (100 Prozent Steuer) bildet die Steuerbasis. Die tatsächliche Steuerbelastung ergibt sich erst nach Berücksichtigung der Zuschläge zur einfachen Kantonssteuer. Im Steuerjahr 2023 blieb die gesamte Steuerbelastung mit 168 Prozent erneut unverändert. Sie setzte sich zusammen aus der ordentlichen Kantonssteuer (107 Prozent), dem Kantonssteuerzuschlag (−4 Pro-zent), dem Finanzausgleichszuschlag (6 Prozent) sowie den Gemeindesteuern (59 Prozent). Die tatsächlichen Steuereinnahmen über alle juristischen Personen beliefen sich auf 712,3 Millionen Franken.
(pd) Der Kanton Basel-Landschaft hat den Fremdsprachenerwerb in der Volksschule umfassend wissenschaftlich untersuchen lassen. Der Schlussbericht zeigt: Gute Sprachkompetenzen entstehen durch das Zusammenspiel verschiedener Qualitäts- und Rahmenbedingungen. Basel-Landschaft und Basel-Stadt prüfen nun gemeinsam mögliche Weiterentwicklungen des heutigen Sprachenkonzepts.
(pd) Vom 27. Mai bis 14. Juni macht die Ausstellung zum Thema fürsorgerische Zwangsmassnahmen auf dem Zeughausplatz vor dem Museum.BL Halt. Sie erzählt unter dem Titel «Ich bin einfach niemand gewesen» persönliche Geschichten von Betroffenen, thematisiert frühere und aktuelle Rahmenbedingungen und gibt Denkanstösse zum Spannungsfeld zwischen Fürsorge und Zwang.
(pd) Die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG und die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) registrierten im Jahr 2025 insgesamt 43 tödliche Ertrinkungsunfälle.
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(pd) Die Abteilung für Umwelt des Kantons Aargau feiert 2026 ihr 40-jähriges Bestehen und lädt die Bevölkerung unter dem Motto «AfU on tour» zu Führungen und Exkursionen ein. Am 6. Juni 2026 findet ein Infotag in Meisterschwanden statt. Gezeigt wird, wie der Hallwilersee saniert und langfristig überwacht wird und welche Kleinlebewesen im Uferbereich und im Freiwasser leben.
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