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von Werner Meier, Zeiningen


Zum Leserbrief von Andy Wyss
Werter Herr Wyss
Grundsätzlich bin ich mich gewohnt, dass auf meine Leserbriefe von den Getroffenen oft primitiv reagiert wird. Was Sie aber mir in Ihrem Leserbrief unterstellen, entbehrt jeglicher Intelligenz.
Das Zitat «eingesperrt wie die Juden im Ghetto» können Sie nicht einmal richtig deuten. Andern mangelnde Intelligenz vorzuwerfen, ist arrogant. Eingesperrt wurden unsere Alten in Heimen und Pfleganstalten. Kein Herausgehen und keine Besuche. Verursacht durch Corona. Eingesperrt wurden die Juden im Getto von Warschau. Niemand darf rein und niemand darf raus. Verursacht durch Sozialisten, die keine andere Meinung tolerierten. Wer aufmuckte oder nicht ins Land passte, wurde eliminiert, die jüdischen Mitbürger sowieso. Diese Geschichte sollten Sie kennen. In diesem Vergleich mir eine Beleidigung der jüdischen Glaubensgruppen zu unterstellen, ist die Frechheit eines Konfessionslosen. Was ich nicht lesen will, hat niemand zu schreiben. Aber es muss doch einen Grund geben, andere zu beleidigen, um Applaus von den Genossen zu erhalten?
Richtet sich ihre Wut gegen meine «hellseherischen Fähigkeiten?» Dass jene mit Sozi-Allüren jetzt bösen Zeiten entgegen gehen? Jene, die es vielleicht auch trifft, ihren Arbeitsplatz zu verlieren? Falls sie arbeiten? Das Schöne dank Corona: Der Arbeitgeber und die anständigen Arbeitnehmer bilden wieder ein solidarisches Team. Dass auch der Lohnempfänger wieder sieht: Nur gemeinsam sind wir stark. Es gibt keine Herren und Knechte, nur ein Miteinander! Übrigens: Ich hätte BR Berset bestens ersetzen können. Mehr Kommunikationsfehler wären kaum möglich. Aber dafür hätte ich die kleinen Geschäfte und Gaststätten eher geöffnet, als die Grossverteiler!

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