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Von Dr. Dimitrios Papadopoulos, Rheinfelden

Während ich dies schreibe machen wir einen weiteren, wichtigen Schritt in Richtung Normalität. Nach fast zwei Monaten staatlich verordneter Schliessung machen die meisten Geschäfte und Restaurants wieder auf. Die schwierige Zeit ist aber für sie nicht vorbei. Die weiter bestehenden Massnahmen gegen die Ansteckung mit dem Wuhan-Virus, aber auch die Unsicherheit vieler über unsere Zukunft werden unsere Wirtschaft noch lange belasten. Viele rufen nun nach dem Staat, nach zusätzlicher Geldverteilung, nach mehr Regulierung, nach einer Art höheren Gerechtigkeit, angeordnet durch Politik und Verwaltung.

Das kann der Staat gar nicht. Das soll er auch nicht: Amtliche Weisheit hat genauso enge Grenzen wie das Steuersubstrat.
Stattdessen stehen wir, jeder einzelne von uns, in der Pflicht. Wir sind es, die von der zurückkommenden Freiheit Gebrauch machen sollen. Wir sind es, die wieder den Mut fassen sollen, uns den Anzug, das Kleid oder die Uhr jetzt zu leisten, die wir vielleicht für später aufsparen wollten. Der Sommer steht vor der Tür – warum nicht beim Velo-Händler ein E-Bike kaufen? Oder ein gutes Paar Wanderschuhe im Sportgeschäft? Eine Sonnenbrille beim Optiker? Und jetzt, wo wir zwei Monate lang jeden Tag abgewaschen haben oder unser Menü im Karton kommen liessen, sollten wir uns alle wieder ein dickes Essen im Restaurant gönnen.

Nehmen wir unsere Verantwortung wahr. Nicht nur, was die Vermeidung neuer Infektionen angeht, sondern auch dafür, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen nicht noch schlimmer werden als sie es bereits sind. Sorgen wir dafür, dass Leben und Normalität wieder zurück kommen, und nutzen wir das kleine bisschen Freiheit, das wir seit dieser Woche wieder haben.

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