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Von Alfons Paul Kaufmann, Unternehmer, Fraktionspräsident CVP Aargau, Wallbach

Das Coronavirus hat uns nun voll im Griff. Eine Situation, welche wir alle noch nie so erlebt haben. Es ist schwer, dies teilweise alles zu verstehen und zu glauben. Doch leider ist es Tatsache, dass wir uns seit Dienstag, 17. März, in einer «ausserordentlichen Lage», respektive gemäss dem «Aargauischen Bevölkerungsschutz- und Zivilschutzgesetz», in einer «Notlage» befinden. Diese angeordnete Notlage durch unseren Regierungsrat ist notwendig, damit die Anordnungen des Bundes umgesetzt werden können.
Wichtig ist nun, dass wir alle, von Jung bis Alt, diese angeordneten Massnahmen befolgen und sie auch einhalten. Es ist mir bewusst, dass es für uns alle nicht einfach wird. Doch nun ist Solidarität und Eigenverantwortung gefragt, wie wir dies noch nie anwenden mussten. Hysterie, Eigenmächtigkeiten und Egoismus sind in der jetzigen Situation leider fehl am Platz und verschlimmern die Situation nur.
Ältere Menschen sollten unbedingt zuhause bleiben. Enkel oder andere junge Menschen können einkaufen gehen und die Ware vor der Wohnung platzieren. Nachbarshilfe ist nun vor allem für ältere und betagte Menschen angesagt, ohne dass man mit diesen in einen zu engen Kontakt tritt. Junge Menschen müssen auf Partys und Ausgang verzichten und sich bereithalten ev. anderen zu helfen.
Eltern, welche nun zuhause arbeiten, stehen zudem vor einer weiteren neuen Herausforderung, auch noch die Kinder zu betreuen und die entsprechende Onlinebeschulung zu gewährleisten und diese möglichst gut um zu setzen .
Betriebe welche noch arbeiten dürfen und können, müssen unter allen Umständen weiter arbeiten unter Einhaltung der entsprechenden Vorschriften, damit die bereit gestellten Gelder vor allem denen zur Verfügung stehen, welche ihre Betriebe komplett schliessen mussten und somit keinen Ertrag mehr haben.
Wir sind also alle gefordert, wie wir es noch nie in diesem Ausmass erlebten. Darum braucht es nun von uns allen eine absolute Solidarität. Versuchen wir gemeinsam diese Krise zu meistern und bleiben wir dabei möglichst bescheiden. Unterlassen wir Hamsterkäufe und unnötige Aktionen, welche wiederum anderen schaden könnten. Es muss uns allen bewusst sein, dass wir im Moment auf viel Gewohntes verzichten müssen. Doch dies muss sein, zum Wohle von uns allen. Geben wir einander eine Chance, um gemeinsam gestärkt diese Krise zu meistern. Es braucht uns alle. Danke

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