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Danach sehnen sich die Schützen zurzeit: ein normales Feldschiessen wie hier im letzten Jahr in Leutwil. Foto: wr

(wr) Das Eidgenössische Feldschiessen findet im Aargau nicht am vorgesehenen Wochenende vom 28. bis 30. Mai statt. Stattdessen können die Vereine den Traditionsanlass nach Bekanntgabe von weiteren Lockerungen der Corona-Schutzmassnahmen bis am 30. September dezentral, das heisst auf der eigenen Schiessanlage, durchführen.

Weil der Bundesrat und das Bundesamt für Gesundheit nächste Lockerungsschritte der Schutzmassnahmen erst für den Juni angekündigt haben, hat sich der Aargauer Schiesssportverband (AGSV) entschieden, das Szenario B auszurufen. Dieses sieht vor, dass die Aargauer Schützenvereine das Feldschiessen Gewehr 300 m und Pistole 25/50 m dezentral auf ihrer Schiessanlage durchführen, sobald es die Pandemielage zulässt.

Normalisierung erhofft
«Eine vernünftige Austragung des Feldschiessens am Hauptwochenende vom 28. bis 30. Mai ist unter den aktuellen Bedingungen nicht möglich», kommentiert Jürg Weber, Abteilungsleiter 300 m Gewehr im AGSV, den Entscheid. Stattdessen hofft der Verband, dass sich die Situation bis nach den Sommerferien normalisiert und dezentrale Feldschiesstage überall möglich sind. In diesem Fall könnten die Bezirksverbände ausserdem zentrale Anlässe organisieren.»

Kombination mit «Obligatorisch»
Zwingend für das Feldschiessen sind separate Schiesstage. Die Austragung während eines normalen Vereinstrainings ist nicht möglich, die Verbindung mit der Obligatorischen Bundesübung hingegen erlaubt. Dann müssen die Schützen zuerst das Feldschiessen absolvieren, weil vor diesem Programm keine Probeschüsse erlaubt sind. «Ende Feuer» für das Feldschiessen 2021 ist aufgrund der besonderen Lage erst am 30. September.

Unser Bild: Danach sehnen sich die Schützen zurzeit: ein normales Feldschiessen wie hier im letzten Jahr in Leutwil. Foto: wr
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