Ein Produkt der mobus 200px

(pd) Der erste mobile Deutsch-Lernbegegnungsraum für Geflüchtete in der Nordwestschweiz – das sprachmobil.ch - hat einen weiteren Meilenstein erreicht. In der zweiten Aprilwoche konnte das ausschliesslich von Freiwilligen betriebene und von privaten SpenderInnen und Stiftungen finanzierte Projekt den 3000. Gast begrüssen.

Seit Mitte November 2018 haben Geflüchtete der Kantone Basel, Baselland, Aargau und Solothurn die Möglichkeit, im sprachmobil.ch die deutsche Sprache kennenzulernen oder ihre vorhandenen Sprachkenntnisse zu vertiefen. Bis zu Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 machte der mobile Lernbegegnungsraum vor Asylunterkünften oder Gemeindeverwaltungen halt. Bis das wieder möglich ist, bietet sprachmobil.ch zwei neue Formate an: Zum einen die digitale Version sprachmobil.ch DIREKT, zum andern sprachmobil.ch SPEZIAL, wo die Geflüchteten in von den Gemeinden zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten unterrichtet werden. Auf diese Art und Weise erreichte sprachmobil.ch seit Inkrafttreten der Pandemie-Massnahmen bereits über 1200 Geflüchtete, die das niederschwellige und flexible Angebot zu schätzen wissen. Die Besucherinnen und Besucher stammen aus 17 verschiedenen Nationen und sind zwischen fünf und 65 Jahre alt. Seit November 2020 verfügt der Verein auch über zwei kleine Fahrzeuge, mit welchen die Freiwilligen in die Gemeinden fahren.

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