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(sp) Heute wurde von der Bildungsdirektion das Schutz- und Organisationskonzept des Kantons für Volksschulen, sowie für Schulen der Sekundarstufe II kommuniziert, weniger als eine Woche vor Schulstart. Zu spät, findet die SP Baselland: Während die Volksschulen wie vor den Sommerferien weiterfahren könnten, bleibe den Schulleitungen für Mittel-, Berufsfachschulen und Gymnasien knapp sechs Tage um Lehrpersonen, SchülerInnen und sonstiges Personal über die neuen Massnahmen zu informieren und diese umzusetzen.

Heute wurden die Schutzkonzepte für den Schulstart auf sämtlichen Schulstufen nach den Sommerferien kommuniziert. Ziel sei die weitere Verbreitung des Coronavirus zu verhindern und den Schutz aller relevanter Personen zu garantieren. Grundsätzlich begrüsst die SP Baselland die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts auf allen Stufen. Gerade für neu eintretende Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Schulstufen sei es wichtig und positiv, dass sie ihre neue schulische Umgebung im direkten Kontakt kennenlernen könnten.
Das vorgestellte Konzept für Bildungseinrichtungen der Sekundarstufe II sei ausführlich und detailliert, insbesondere die kostenfreie Aushändigung von Schutzmasken bis zu den Herbstferien sei zu begrüssen. Es sei unabdingbar, dass die Masken für die Einhaltung der Maskenpflicht kostenlos zur Verfügung gestellt würden. Damit werde jetzt auch eine von der SP im Juli gestellte Forderung zumindest teilweise erfüllt. Die Anschaffung der Einzelpulte stellt die SP in Frage. Die Klassen würden nicht kleiner, die Klassenräume nicht grösser. Es bleibe offen, ob es sich hierbei nicht um eine kostenintensive Alibiübung handle und ob der Nutzen den Aufwand rechtfertige.
Nebst den als positiv anzuerkennenden Punkten komme die Kommunikation des Schutzkonzeptes für Mittel-, Berufsfachschulen und Gymnasien zu spät. Miriam Locher dazu: «Den Schulleitungen bleibt nun weniger als eine Woche, um Personal und SchülerInnen zu informieren, das Monitoring zu organisieren und das notwendige Material zu beschaffen. Lehrkräfte müssen wiederum in noch weniger Zeit das ausführliche Schutzkonzept umsetzen, den Unterricht gemäss Konzept planen und organisieren. Das geht so nicht.»
Der zeitliche Aspekt hätte in der Kommunikation sicher besser berücksichtigt werden müssen, sechs Tage seien für diese Umsetzung zu knapp bemessen.

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