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(eing.) Aufgrund der aktuellen Lage hat die Zivilschutzorganisation Unteres Fricktal sämtliche Wiederholungskurse auf Anweisung der kantonalen Behörden bis Ende Juni 2020 sistiert. Alle rund 520 Pflichtige der ZSO Unteres Fricktal wurden umgehend schriftlich informiert. Gleichzeitig müssen sich aber alle für einen allfälligen Einsatz im Rahmen der Corona Bekämpfung bereithalten.

Das Corona-Virus stürzt die Menschen im ganzen Land in eine grosse Krise. Leute, die zur Risikogruppe gehören oder unter Quarantäne stehen, sollten ihre Wohnung nicht mehr verlassen. Zu gross ist die Ansteckungsgefahr. Doch es gibt auch Lichtblicke. Die Solidarität wächst und wächst, und bereits in vielen Gemeinden haben sich Initiativen gebildet. Leute stellen sich zur Verfügung, Einkäufe, Botengänge oder Kinderhütedienst zu übernehmen. Bis jetzt hält sich der Bedarf in Grenzen, wie auf Nachfrage von fricktal.info zu erfahren war. Doch dies könnte sich schlagartig ändern, wenn die Zahl der Infizierten noch weiter steigen sollte. Hier einige Beispiele für Hilfsangebote in den Gemeinden.

SONJA FASLER HÜBNER

Ausnahmezustand, wohin man blickt. Auch die Schulen müssen sich auf Neues einlassen, ausprobieren und vor allem dazulernen – Lehrer und Schüler gleichermassen.

MARIANNE VETTER

Das Coronavirus wirkt sich immer mehr auf die Arbeitswelt aus. Kurzarbeit nimmt auch im Fricktal zu. Zudem kommt das Thema in den regionalen Arbeitsvermittlungszentren und den örtlichen Sozialdiensten an. Gewerkschaftsvertreter sind in Sorge, Arbeitnehmerrechte könnten unter die Räder kommen.

HANS CHRISTOF WAGNER

Ein besonderer Anblick: Passanten oder Spaziergänger bleiben stehen, Autofahrer halten an, um den vorbeiziehenden Wanderhirten mit seinen Schafen zu fotografieren. Für viele Menschen ein Bild wie aus einem anderen Leben – in einer Zeit, «in der die Welt gerade aus den Fugen zu geraten scheint.»

MARIANNE VETTER

Ganz allein vor leeren Kirchenbänken: Das war auch für Leszek Ruszkowski, Pfarrer der reformierten Kirchgemeinde Region Rheinfelden, eine neue Erfahrung. Am vergangenen Sonntag, in den Zeiten von Corona, hielt er zum ersten Mal einen Online-Gottesdienst ab.

HANS CHRISTOF WAGNER

Musik berührt, bewegt und verbindet – unser Ziel ist es, alle für die Musik zu begeistern!

Aufgrund der aktuellen gesundheitlichen Situa­tion in der Schweiz, ist bei der Kehrichtentsorgung auf folgendes zu achten:

Trotz Covid-19 sind lokale Betriebe noch offen oder setzen auf Heimlieferung (auf unserem Bild die Asperhandlung). Foto: zVg

(ms) Das Coronavirus lässt niemanden kalt – die Lage ist ernst. Auch die Produzenten, Gastronomen, Dorflädenbetreiber und Wohlfühlproduktemacher aus dem Jurapark Aargau sind stark betroffen.

(pd) Aufgrund der sich zuspitzenden COVID-19-Pandemie hat das GZF beschlossen, ab Mittwoch, 25. März, den Betrieb als Akutspital vorübergehend am Standort Rheinfelden zu konzentrieren. Auch der Notfall wird dann ausschliesslich in Rheinfelden betrieben. Ab Freitag, 27. März, wird der Pflegeheimbetrieb am Standort Laufenburg konzentriert.

Kontrolle von verdächtigen Personen mit der Kantonspolizei und der Grenzwacht. Foto: zVg

Bei den im vergangenen Jahr im unteren Fricktal getätigten Alkohol-Testkäufe zeigte sich, dass jede fünfte Verkaufsstelle Alkohol an Jugendliche abgab. Spitzenreiter mit einer Übertretungsquote von 27,3 Prozent sind die getesteten Rheinfelder Verkaufsgeschäfte. Dies geht aus dem Geschäftsbericht 2019 der Regionalpolizei unteres Fricktal hervor. Eine deutliche Steigerung um 23 Prozent resultierte letztes Jahr bei den Anzeigen, was primär auf intensivere Kontrollen im Strassenverkehr und auf Baustellen-Kontrollen zurückzuführen ist.

JÖRG WÄGLI

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