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Magden

(pd) Diese Woche wurde auch in Magden ein lokales Unterstützungs-Komitee für die Konzernverantwortungs-Initiative gegründet.

«Glencore vergiftet Flüsse im Kongo und die Luft in Sambia. Der Basler Konzern Syngenta verkauft tödliche Pestizide, die bei uns schon lange verboten sind und der Konzern LafargeHolcim aus Rapperswil SG gefährdet Menschen in Nigeria mit Zementstaub. Immer wieder verletzen Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte und ignorieren minimale Umweltstandards. Die Konzernverantwortungsinitiative fordert eine Selbstverständlichkeit: Konzerne mit Sitz in der Schweiz sollen sich an die Menschenrechte und international anerkannte Umweltstandards halten in dem sie nicht länger die Augen verschliessen», schreibt das Komitee in einer Medienmitteilung. «Damit sich auch dubiose Multis an das neue Gesetz halten, müssen Verstösse Konsequenzen haben. Konzerne sollen deshalb in Zukunft für Menschenrechtsverletzungen, die sie oder ihre Tochterfirmen verursachen, geradestehen.»
Martin Eglin vom Komitee sagt: «Wir finden es sehr wichtig, dass wir uns auch in Magden mit diesem dringlichen Anliegen befassen. Darum haben wir ein Komitee gegründet.» In den Wochen bis zur Abstimmung vom 29. November will die Gruppe Aktionen organisieren und Leute vor Ort zum Thema ansprechen. Interessierte können sich direkt auf der Komitee-Website unter www.konzern-initiative.ch/lokalkomitee-magden einschreiben. Fahnen können unter www.konzern-initiative.ch/fahne bestellt werden.
Foto: zVg

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